Erinnerung

Lange Zeit ein Mädchen schien vergessen,
von dem mein Herz einst ward besessen.
Ich sie nicht gekannt,
doch ihr Blick sich tief in mein Herz gebrannt.

Die Jahre zogen dahin,
man entwickelte sich, der Bart sproß am Kinn,
man lebte, das Mädchen auf ihre Weise,
doch begab sich etwas seltsames auf der menschlichen Reise.

Ich weiß nicht, ob Schicksal, Fügung oder göttliche Magie,
das Mädchen von einst zeigt sie mir und mein Herz verfasste diese Elegie.
Ihr Wesen, noch um so viel schöner geworden,
der Perfektion nahe, auf zu grausam Morden.

Ohne Kopf und Verstand hat sich mein Herz verrant,
in dieses Mädchen, das doch so unbekannt.
Wehmut und Schmerz bestimmen diese Tage,
niedergeschrieben in dieser Elegie, des Dichters Klage.

Ist es Liebe, ist es Verlangen?
Meine Seele selten solch' bittren Schmerzen empfangen.
Im Dunkel möchte ich frieren, mich an ihrem Anblick laben,
mir einen Ort der Zuflucht graben.

Denn was sie auslöst in meinem Herzen,
das sind viel mehr als grausame Schmerzen.
sie mit der Krone stolz im Haar,
für sie verkaufte ich Haus und Hof, mein letztes Ar.

Und nun lasse ich mein Herz sprechen,
mag es auch in tausend Scherben brechen,
es kann nicht mehr schweigen,
möchte nicht weiter im Stillen leiden.

Es möchte zeigen seine ganze Sympathie,
gefüllt mit unsterblicher Empathie,
seit dem Tag, an die ich sie zum ersten Mal gesehen,
mein Herz weiß, es ward mit diesem Tage um es selbst geschehen.

21.12.10 03:56

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