Freudenschrei

Uraltes, vertrocknetes Land,
mich selbst nicht gekannt.
Verdrängte Gedanken über Freude und Leben,
doch rüttelte mich auf ein gewaltiges Beben.

Schon längst gekannt diese Erosion,
doch tief vergraben, auszweichen einer Kollision.
Eingeschnürt der Welten Schimmer,
keine Funken, nicht der kleinste Glimmer.

Nach Jahren abgetragenes Sediment,
freigeschaufelt die Lasten, so sehr, dass es brennt.
Doch es sind keine Schmerzen, es ist kein Leiden,
vielmehr ist es ein sanftes Tuch gewebt aus Seiden.

Es hat sich gelegt über den aschfahlen Staub der Jahre,
begraben unter dem Tuch, die Angst gelegt auf eine Totenbahre.
In feinster Handarbeit ein kleines Mädchen hat geschafft,
was den stärksten Löwen wohl sonst zugrunde hätte gerafft.

21.12.10 03:52

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